Vorwort des Autors zur ersten Auflage (Exemplar Nr. 0 bis 10)

 

Diese Monografie entstand als Reaktion auf das "Manifest der elf führenden Neurowissenschaftler", erschienenen vor Jahren (6/2004) in der Zeitschrift "Gehirn & Geist". Es "geistert" noch heute durch das Internet. In diesem Manifest beklagten die Autoren, wir hätten in Bezug auf die Erklärung der Arbeitsweise des Gehirns den Stand von "Jägern und Sammlern".

 

Der Autor fühlte sich durch diesen Aufruf genötigt, seine seit Jahrzehnten erarbeiteten Ge-danken über die Entstehung der Intelligenz, des Denkens und der Sprache neu zu bewerten. Seine mathematischen Theorien hierzu schienen niemanden interessiert zu haben.

 

Da es aber möglich erschien, diese mathematische Theorie der "kybernetischen Elementar-zelle" so umzuformen, dass sie mit realen Nervenzellen realisierbar schien, entstand in länge-rer Arbeit eine Theorie über die neuronale Schaltung des Gehirns.

 

Dies war eigentlich nicht die Absicht des Autors, der eher Mathematiker ist und von der Neurologie relativ wenig versteht. Da aber diese Theorie inzwischen eine gewisse Reife erlangt hat und international keine vernünftige Theorie über die neuronale Schaltung des Gehirns zu existieren scheint, nimmt der Autor sich die Freiheit, diese Theorie der Fachwelt zu präsentieren.

 

Es ist absehbar, dass diese Theorie kaum zur Kenntnis genommen werden wird. Entsprechende Anfragen bei führenden Neurologen Deutschlands verliefen meist ergebnislos. Dennoch sollte hier erwähnt werden, dass es sich die einige Wissenschaftler nicht nehmen ließen, den Autor in seinen Bemühungen durch geeignete Hinweise, durch das Zusenden von Literatur und eigenen Hinweisen zu unterstützen. Gedankt sei hier vor allem Herrn Prof. Valentin Braitenberg, Herrn Prof. Ulrich Ramacher, Herrn Prof. Karl Zilles, Herrn Prof. Günther Palm sowie Herrn Prof. Heinz Wässle.

 

Diese Arbeit ist keine Dissertation, und angesichts des relativ geringen Interesses der Fach-welt versuchte der Autor, eine gewisse Allgemeinverständlichkeit zu erzielen. Mögen andere urteilen, ob die hier dargelegte Theorie Hand und Fuß hat.

 

Der Teil 3 dieser Theorie unter dem Thema "Das digitale System des Gehirns" ist noch in Arbeit und hätte den Rahmen der Abhandlung gesprengt. Die Darstellung der binären Arbeitsweise des Gehirns macht erst dann Sinn, wenn der erste und der zweite Teil dieser Monografie wissenschaftlich anerkannt sind. Nur wenn die dargestellten magno- und parvo-cellularen Schaltungen des Gehirns richtig erkannt wurden, kann aus ihnen die binäre Arbeitsweise des Gehirns abgeleitet werden.

 

 

Andreas Heinrich Malczan
Oranienburg, den 15. August 2011


ISBN 978-3-00-037458-6
ISBN 978-3-00-042153-2

Monografie von Dr. rer. nat. Andreas Heinrich Malczan